Nach Einführung des Gregorianischen Kalender Anno 1582 wurde der 31. Dezember als letzter Tag des Jahres dem heiligen Silvester geweiht.
Brauchtum und Aberglaube
Feiertage bzw. Festtage werden mit den unterschiedlichsten Brauchtümern und Aberglauben verbunden - so auch Silvester
Dreh- und Angelpunkt ist der Abschied vom alten Jahr und die Begrüßung des neuen Jahres.
- Abwehr von bösen Geistern, Schutz vor Dämonen:
erlangt man, wenn das Abendessen an Silvester im Familienkreis oder mit Freunden verbracht wird: Das Essen „im Kreis“ seiner Nächsten ist das Symbol als Schutz gegen die Dämonen; diese können den „Kreis“ nicht zerstören.
Unterstützt wird diese Maßnahme mit Lärm: Laute Umzüge, verkleidete Gestalten mit Schellen an Handgelenken und Füßen, lautes Tanzen, Peitschenknallen sind bewährte Mittel gewesen.
Heute sind weltweit die schönsten Feuerwerke zu sehen und sie werden auch weltweit im Fernsehen übertragen.
- Eine andere Interpretation der lauten, ausgelassenen und ausschweifenden Feiern ist die Hoffnung auf Fruchtbarkeit und Wohlstand im neuen Jahr.
Dämonen werden hierzulande wohl nicht mehr vertrieben. Vielmehr steht die positive Lebensfreude über das kommende neue Jahr im Vordergrund.
Viele haben kurz vor Mitternacht die Gläser mit Sekt aufgefüllt und „stoßen“ somit auf das Neue Jahr an. Es folgt um 00:00 das Feuerwerk (ca. 60 Millionen Euro werden jährlich in Form von Raketen, Böller, Knaller und Schwärmer in die Luft gejagt)…..
Jeder wünscht sich nach eigenen Wertvorstellungen, das was ihm wichtig ist: Gesundheit, Erfolg, Veränderungen und und und
Familie und Freunde erhalten oft Glücksbringer wie das vierblättrige Kleeblatt, , Glückschwein, Glückspfennig (Cent sagt keiner) nach dem alten Spruch: wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert) – soll natürlich die Symbolik wiedergeben: mögest du immer genug Geld haben. Das Hufeisen stand eher für den Schutz von Besitz wie das Gut, Hof, Haus oder Schiff und sollte gleichzeitig Fremden den Einlass verwehren. Die Schornsteinfeger haben ihren guten Ruf dadurch erhalten, dass sie als erste am Neujahrsmorgen durch die Gassen zogen und zum neuen Jahr gratulierten.
Vielerorts wird kurz nach Mitternacht das "Bleigießen" zelebriert Man legt ein kleines Stückchen Blei auf einem eigens dafür vorgesehenen Löffel und erhitzt es über einer Kerzenflamme. Sobald es geschmolzen ist, lässt man es vom Löffel in ein Gefäß mit kaltem Wasser gleiten. Der eine sagt: man kann daraus die Zukunft deuten, der andere bezieht es auf die Partnersuche…….