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Er hat die Namen / Bezeichnungen: Pfifferling - Cantharellus spp. - Agriaceae oder Eierschwamm Ein schmackhafter Speisepilz mit pfefferig-würzigem Geruch.
Seine Herkunft und Vorkommen: wachsen vom Sommer bis Herbst sowohl in Nadel- als auch in Laubwäldern von gemäßigten Klimazonen. Gerne mag der Pfifferling Jungwäldern von Fichte, Kiefer aber auch moosige Wegränder. Dort wächst er auf größeren Flächen in größeren zusammenhängenden Flächen. Die anfängliche Kreiselform wird später trichterförmig und hat einen welligen Rand. Verstreuten Wuchs vom Pfifferling findet man im Laubwald. Dort sind die Flächenverbunde nicht so zu finden. Pfifferlinge wachsen sehr langsam. Er ist ein würziger leicht pfefferig schmackhafter Speisepilz Durch unsachgemäßes Ausreißen wird er leider immer seltener.
Sein Aussehen: Ein typisches Merkmal ist die eidottergelbe Farbe. Die Farbintensität nimmt oft bei den größeren Prachtstücken aus Laubwäldern ab. Sie wirken blasser. Daneben gibt es auch Arten, die eine orange, weißliche, bräunliche, graue oder fast schwarze Farbe aufweisen Der Pfifferling-Hut kann einen Durchmesser von 20 bis 100 mm erreichen. Das Hut-Innere, das sich trichterförmig verjüngt, hat bei manchen Arten nach unten eine schlanke Stil-Länge von 10 bis 100 mm. An der Unterseite hat der Pfifferling unregelmäßige Lamellen und unterscheidet sich somit von den meisten anderen Lamellenpilzen.
Seine Verträglichkeit und Nährwert: Alle Pfifferlingsarten sind essbar. Während Europäer sie sehr schätzen, kennt man sie in Nordamerika und Australien weniger. Frische Pfifferlinge haben nur etwa 11 kcal pro 100 Gramm, eine Menge Beta-Karotin, Vitamin D, Kalium und Eisen. Der Eisengehalt der Pilze ist doppelt so hoch, wie bei einer vergleichbaren Menge Rinderfilet.
Der Einkauf: Beim Einkauf schon darauf achten, dass Pfifferlinge nicht unter einer Folie „schwitzen“. Je kleiner und trockener sie sind, umso aromatischer schmecken sie auch. Wenn Sie einen Pfifferling durchbrechen, sollte man ihn knacken hören. Pilze die leicht durchscheinend wirken sollte man nicht verarbeiten. Pfifferlinge mögen auch nicht so gerne im Kühlschrank gelagert werden. Falls erforderlich, dann in einer trockenen Papiertüte. Besser ist die Aufbewahrung im dunklen, kühlen und gut belüftetem Kellerraum. Getrocknete Pfifferlinge sollten fest verschlossen an einem kühlen Ort aufbewahrt werden, vor der Zubereitung etwa 1 Stunde in warmes Wasser legen. Gefroren können sie etwa ein Jahr gelagert werden.
Die Vorbereitung sollte immer kurz vor dem Verzehr erfolgen. : - Schmutzpartikel wie Sand, Erde, Tannennadeln und/oder kleine Steinchen vorsichtig entfernen: abbürsten oder kurz abspülen; evtl. mit einem kleinen Pinsel oder einer sauberen weichen Zahnbürste; auf keinen viel „waschen“ – sie saugen sonst zuviel Wasser auf. Dies gilt allgemein für die Zubereitung von Pilzen. - Beim Säubern immer nur kleine Mengen in die Hand nehmen oder nur wenige zum Abbrausen in ein Sieb legen; auch hier sollte man das „Wässern“ und Druck vermeiden. - gut abtrocknen - achten Sie darauf, dass die Haut keine dunklen Flecken aufweist und vor allem nicht zu feucht ist (solche Pfifferlinge sind meist „B-Ware) - vereinzelte kleine Flecken an den Pfifferlingen kann man wegschneiden
Die Zubereitung und Auswahl an Gewürzen je nach Geschmack: - Öl, am best mit etwas Butter mischen - Muskat, frisch gerieben - Schnittlauch, Petersilie - Lauchzwiebel, Zwiebel - Frisch gemahlenen Pfeffer - Salz Nach dem Säubern werden die Pfifferlinge in eine heißen Pfanne unter Schwenken in Öl (Stich Butter) angebraten. Die Zwiebelwürfel (Lauchzwiebel) und die gehackte Petersilie zugeben. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer (Muskat) würzen und unter ständigem Hin- und Herschwenken. Schmorzeit: 2 bis 5 Minuten.. Falls dem Öl noch keine Butter zugefügt wurde, zum Schluss die Pfifferlinge mit einem Stück Butter verfeinern. Oder Sahne?! Oder Creme......
Pfifferlinge sind eine Delikatesse; egal ob zu Salat, Fleisch, Omelettes, Saucen, Nudeln, Suppen………..Guten Appetit!
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