Schon lange vor der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November wird in den Haushalten wieder geschnitzt, was die Frucht hergibt.
Halloween ist mittlerweile auch in Deutschland sehr beliebt geworden. Zu Hause oder in den Kindergärten wird mit den Kindern zu Halloween gebastelt und so die Wohnung entsprechend mit selbstgemachten Dingen geschmückt. Jeder kennt die mit Kürbisköpfen geschmückten Eingangsbereiche vieler Häuser.
Das Basteln eines Kürbiskopfes ist sehr einfach - dazu kauft man einen Kürbis, und entnimmt das weiche Fruchtfleisch. Nun kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen und schneidet grimmige Augen, eine dreieckige Nase und den typischen Halloween Kürbis-Mund in den Kürbis. Zum Schluss stellt man eine Kerze hinein und hat einen gruselig leuchtenden Kürbiskopf.
Zur Dekoration kann man mit Kindern auch einen Kürbis aus oranger Pappe schneiden. Dazu macht man sich am besten eine entsprechende Schablone. Nach dem Ausschneiden malt man Augen und Mund darauf und erhält so eine schöne Dekoration für Fenster und Wände.
Tipps zum Kürbis schnitzen:
- Mit einem großen Messer den oberen Teil (da wo der Stiel ist) abschneiden. Am einfachsten ist es, einfach eine “Scheibe” abzuschneiden. Profis können den Deckel z.B. auch sternförmig abschneiden. So entsteht eine Art Frisur für den Kürbis.
- Der gesamte Kürbis wird nun mit dem Löffel ausgehöhlt. Diese nicht ganz angenehme Arbeit sollte gründlich ausgeführt werden, bis nur noch festes Fruchtfleisch vorhanden ist. Werfen Sie den Inhalt jedoch nicht gleich in den Müll - Sie können sich etwas Leckeres daraus zubereiten. Viele Rezepte finden Sie im Internet.
- Mit einem Filzstift wird nun das gewünschte Halloween Gesicht auf den Kürbis gemalt. Achten Sie dabei darauf, dass Sie keine zu feinen Konturen wählen. Ansonsten wird es sehr schwierig sie auszuschneiden.
- Nun kann der Halloween Pumpkin bzw. Kürbis geschnitzt werden. Mit einem kleinen Küchenmesser wird das aufgezeichnete Gesicht einfach ausgeschnitten. Bitte erst die Details wie Augen und Nase bearbeiten, dann die größeren Teile wie der Mund. So bleibt die Schale länger stabil und der Kürbis wird beim Bearbeiten nicht versehentlich eingedrückt.
- Das fertige Kürbisgesicht sollten Sie einen Tag ruhen zu lassen, danach einfach Teelicht hinein stellen und fertig ist der Halloween Pumpkin.
Aber Achtung! Halloween Kürbisse sind wie jedes andere Gemüse verderblich. Schnitzen Sie Ihren Halloween Kürbis nicht zu früh, sonst wird das Gesicht unansehnlich! Hier noch ein paar Tipps, wie Sie den Halloweenkürbis länger haltbar machen, um länger Freude daran zu haben.
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Den Kürbis trocknen: Den Kürbis viele Wochen vor Halloween kaufen und trocknen lassen. Erst dann den Kürbiskopf daraus basteln, bzw. schnitzen.
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Präparieren mit Haarspray / Klarlack: diese Methode soll ihn auch haltbarer machen und einige Zeit länger erstrahlen lassen.
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Vaseline für die Schnittflächen: halten den Kürbis und dessen Schnittflächen länger frisch!
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Kälte macht haltbar: Den Kürbis möglichst kalt stellen, so hält er sich länger.
Der Halloween-Brauch stammt ursprünglich aus dem keltischen Raum. In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November verabschiedeten sich die Druiden vom Sommer - der Jahreszeit der Göttin - und feierten die Herrschaft des Todesfürsten Samhain, der während des Winters regiert. Im keltischen Kalender symbolisiert dieser Tag den Jahreswechsel. Die Iren haben später diesen Halloweenbrauch etwas abgewandelt. Sie haben sich in dieser Nacht möglichst schrecklich angezogen und verkleidet, damit die Toten und Geister an ihnen vorbeigehen und sie nicht als Lebende erkennen. Die Masken und Verkleidungen dienten zur Abschreckung.
Verkleidet und maskiert - auch heute wird dies gern in besagter Nacht getan. Eine abschreckende Wirkung ist nicht mehr beabsichtigt. Was aber hat es mit dem Kürbis auf sich?
Die Sage stammt ebenfalls aus Irland, wo einst ein böswilliger, geiziger und hinterlistiger Mann namens Jack lebte. Als dieser starb, durfte er verständlicherweise nicht in den Himmel. Doch auch in der Hölle wurde er nicht gelassen, da er zu Lebzeiten den Teufel hinterlistig betrogen hatte. Jedoch gab der Teufel Jack ein Stück brennende Kohle, damit er nicht im Dunkel zwischen Himmel und Hölle hin und her irrte. Das steckte Jack in eine ausgehöhlte Rübe. So entstand die Legende, dass ein brennendes Stück Kohle in einer Rübe den Teufel abhält.
Als einige Iren nach Amerika einwanderten, fanden sie dort weniger Rüben, aber umso mehr Kürbisse. Diese ließen sich nicht nur leichter bearbeiten, sie waren zudem noch wesentlich größer. Um die abschreckende Wirkung noch zu verstärken, schnitze man gruselige Gesichter in Kürbisse - ein Brauch, der längst bis nach Europa gekommen ist.